Wo ist der freie Geist des Pferdes geblieben?

Pferde repräsentierten für die Indianer Beweglichkeit, Ausdauer, Kraft und Power. Aber auch Loyalität, Liebe, Hingabe und gegenseitigen Respekt.

Das erste was mir in den Sinn kommt wenn ich an Pferde denke ist: Freier Geist

Wenn ich aber sehe was in vielen Ställen vor sich geht und wie die Menschen diese weisen Geschöpfe gebrauchen, kann ich nicht viel von einem freien Geist in den Pferden spüren.

Stattdessen, sehe ich Menschen die ihre Pferde, mit der unterschiedlichsten Ausrüstung, welche genau aus diesem Grund produziert wurde, kontrollieren. Ich sehe Menschen die nie ein Lachen auf ihrem Gesicht tragen, eher sehen sie so aus als würden sie gleich in den Krieg ziehen. Alles scheint so schwer und ernst. Und wenn man sich die Pferde ansieht, spiegeln diese das exakte Bild des Reiters.

Die ist ganz besonders im Pferdesport zu beobachten, man sieht keinen freien Geist, Schönheit oder Würde in den Pferden. Man sieht Schmerz, gestresste Pferde ihrer Würde beraubt. Man muss nur in ihre Augen schauen.

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Das Pferd ist das am meisten missbrauchte Heimtier. Die Definition von Sklaverei lautet: “Der Zustand, in dem eine Person als Eigentum durch eine andere unter Kontrolle gehalten wird, vor allem in unfreiwilliger Knechtschaft.“ Ersetzen wir das Wort Person jetzt mit Pferd. Geschieht nicht genau das im Pferdesport und vielen Pferden generell?

Was geschieht also wenn wir unsere Pferde nicht mehr benutzen? ALLES!

Je mehr Freiheit wir unseren Pferden geben, desto mehr bekommen wir zurück. Wenn wir anfangen mit dem Pferd auf der Basis des freien Willens zu arbeiten (wobei ich “sein” anstatt arbeiten bevorzuge), geben wir unseren Pferde ihre Würde, ihren Stolz, ihre Schönheit, ihre Kraft und ihren freien Willen zurück.

Im Gegenzug werden wir mit ihrer Treue, Freundschaft, Loyalität und Liebe beschenkt. Die gemeinsame Zeit mit dem Pferd wird zu einem besonderen Ereignis. Alles geschieht spontan ohne Erwartungen. Und jeder einzelne Moment gibt uns genau das was wir brauchen. Das Pferd, wenn man ihm den freien Willen erlaubt, ist eines der ausgeglichensten spirituellsten Wesen.

Manchmal in Stille durch Meditation, manchmal entspannt durch Fellpflege und manchmal zusammen aktiv durch tanzen.

Aber diese Dinge sind nur möglich wenn das Pferd die Wahl hat. Das Pferd sollte jederzeit die Möglichkeit haben zu gehen. Und wir müssen die Entscheidung mit Respekt akzeptieren.

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Ich und Ari fangen an zusammen zu tanzen. Es kommt nicht oft vor, aber wenn es das tut gibt es keine grössere Freude und Spass. Damit es überhaupt soweit kommt, muss ich sehr ausgeglichen und aufmerksam sein und ein hohes Körperbewusstsein mitbringen. Jeder Schritt erfolgt in rhythmischer Bewegung voller Konzentration.

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Unsere Pferde können uns helfen unseren freien Geist zu finden, aber nur wenn wir ihnen den freien Willen nicht rauben. Denn es gibt keinen grösseren Geist als der freie Geist eines Pferdes!

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2 Gedanken zu “Wo ist der freie Geist des Pferdes geblieben?

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